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Lützow-Kaserne (Münster-Handorf)

Die Lützow-Kaserne liegt im Stadtteil Handorf von Münster (Westfalen). Sie wurde nach Generalmajor Ludwig Adolf Freiherr von Lützow benannt.

 

In den 1930er Jahren begann die Stadt Münster mit Hilfe der Provinz Westfalen in Handorf mit dem Bau des Flughafens Flugplatz Münster-Handorf. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Flughafen von verschiedene Einheiten der Luftwaffe genutzt. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges beschlagnahmten die Engländer das Gelände und brachten in den nicht zerstörten Gebäuden Flüchtlinge unter. 1956 wurde mit dem Bau der Lützow-Kaserne begonnen. Im März 1959 wurden die ersten Gebäude der neuen Kaserne von der Bundeswehr bezogen. Ebenfalls im Jahr 1959 wurde auf Teilen des ehemaligen Flughafengeländes eine Nike-Abwehrstellung der niederländischen Luftstreitkräfte stationiert. Nach dem Abzug der Nike-Abwehrstellung in den 1980er Jahren übernahm die Bundeswehr das Gelände und die Lützow-Kaserne wurde erweitert.

Als erste Einheit bezogen das Panzergrenadierbataillon 193, das Panzerbataillon 194 und das Panzerartilleriebataillon 195 der Panzergrenadierbrigade 19 1959 die Kaserne. Von Anfang an bis 1962 war auch die Flugabwehrbatterie 190 in der Kaserne stationiert. 1962 wurde die Panzerjägerkompanie 190 in Münster-Handorf stationiert. Von 1970-1984 war in der Kaserne auch das Heeresfliegerkommando 1 stationiert. Weiterhin beheimatete die Kaserne auch die Instandsetzungskompanie 190 (Aufstellung 1959 als 3. / Versorgungsbataillon 196). Alle in der Kaserne stationierten Einheiten wurden nach der deutschen Wiedervereinigung aufgelöst. Ab 1992 wurde in der Lützow-Kaserne die Heeresunteroffizierschule I (HUS I) untergebracht, die 2003 umgegliedert wurde in die Lehrgruppe B der Unteroffiziersschule des Heeres (USH).

Quelle: Wikipedia.de

 

Namensgebung der Lützow-Kaserne

Neben der Tatsache, dass das 6. Ulanregiment - hervorgegangen aus dem Lützow´schen Freikorps - ab 1840 dem in Münster stationierten 7. Armeekorps unterstellt war, dürfte der Hauptgrund zur Namensgebung der Kaserne auf Lützows verantwortungsbewusste Tätigkeit zurück zu führen sein.Bereits als 13jähriger trat Lützow 1795 in das Grenadierbataillon ein Nach seiner militärischen Ausbildung schloß er sich dem 7. Kürassierregiment an.

Im Jahre 1807 gründete er eine Dragonerschwadron. Für besondere Leistungen erhielt er den Orden "pour le merite".

1808 erhielt er als Major seinen erbetenen Abschied. Bis er 1811 wieder mit gleichem Rang in die Armee eintrat bleib er jedoch der deutschen Freiheitsidee treu.

Als im Jahre 1813 ein Freikorps gegründet werden sollte, setzte sich Scharnhorst dafür ein, dass Lützow Führer dieses Korps wurde.

Befördert zum Oberstleutnant führte er das 6. Ulanregiment in den Feldzug von 1815 gegen Napoleon. In diesem Feldzug wurde er verwundet. und gefangengenommen. Der siegreiche Abschluß dieses Feldzuges jedoch beendete diese Gefangenschaft sehr bald. Zum Oberst befördert, führte er sein Regiment in die Heimat zurück.

Noch auf dem Rückmarsch in die Heimat erhielt er 1817 das Kommando über die 13. Kavalerie-Brigade in Münster.

1822 wurde Lützow in Münster zum Generalmajor befördert.

Am 06.12.1834 starb Lützow im Alter von 52 Jahren in Berlin.

Lützow legte großen Wert auf Erziehung und Ausbildung seiner Soldaten, denen er stets ein Vorbild an Tugend und Patriotismus gewesen ist. Gleichzeitig war sein Aufenthalt in Münster der Höhepunkt seiner militärischen Karriere.

Es sollte den hier stationierten Soldaten stets bewusst gemacht werden, dass sie in einer Kaserne Dienst tun, deren Namensgebung auf einen Mann zurückgreift, der seinem Vaterland in einer an Tugend und Tapferkeit beispielhaften Weise treu gedient hat. Sein Streben und Handeln orientierten sich an den Forderungen des patriotischen Gedankengutes seiner Zeit, dass geprägt war von Zielen wie Einigkeit und Recht und Freiheit, also funamentalen Strukturprinzipien, ohne die unsere heutige demokratische Grundordnung nicht denkbar wäre.

Quelle: www.Wikipedia.de

 

4. November 1959 - Kasernen-Übergabe in Münster-Handorf an die Bundeswehr

4. November 1959

Artikel der Münsterischen Zeitung als PDF.
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Mit freundlicher Genehmigung.

Quellenhinweis:

„Münstersche Zeitung, Sonderveröffentlichung „Vor 50 Jahren“, November 2009“.

 

 

 

 

 

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08.08.2008 - Bundeswehr investiert in Lützow-Kaserne:"Schöner wohnen"

Zeitungsartikel: Westfälische Nachrichten Ausgabe 08.08.2008

Mit freundlicher Genehmigung der Westfälschen Nachrichten.

Münster. Fast 20 Jahre gab es parallel zum wirtschaftlichen „Aufbau Ost“ einen „Aufbau Ost“ bei der Bundeswehr. Fast sämtliche Mittel zur Verbesserung der Infrastruktur flossen seit der Wende in die neuen Bundesländer – „richtigerweise“, wie der Präsident der Wehrbereichsverwaltung West, Michael Brod, betont. Von einer Vernachlässigung der Standorte im Westen der Republik will er nicht sprechen, lieber von „Optimierungs- und Handlungsbedarf“. Dass der Bundesverteidigungsminister unter dem Schlagwort „Kaserne West“ kurzfristig nicht weniger als 700 Millionen Euro bereitstellt, lässt indes erahnen, wie groß dieser Nachholbedarf in den alten Bundesländern inzwischen sein muss.

„Immense Baumaßnahmen“ sollen mit dem Geld realisiert werden, so der Leiter des Bundeswehrdienstleistungszentrums Münster, Hans-Otto Paul – unter anderem in der Handorfer Lützow-Kaserne, in die kurzfristig 3,3 und bis 2014 weitere 23 Millionen Euro investiert werden. Die Aufträge sollen vor allem an Firmen in der Region vergeben werden, womit sie – neben der Bundeswehr selbst – zu den Hauptprofiteuren des Infrastruktur-Investitionsprogramms „Kaserne West“ gehören dürften.

 

11.08.2009 - Lützow-Kaserne wird 50

 

Zeitungsartikel: Westfälische Nachrichten Ausgabe 11.08.2009

Mit freundlicher Genehmigung der Westfälschen Nachrichten.

Münster-Handorf - Sie ist vor einem halben Jahrhundert gegründet worden: Im März 1959 entstand das erste Gebäude der Lützow-Kaserne, die zuvor von den Engländern beschlagnahmt wurde und unter anderem auch Flüchtlingen Unterschlupf bot.

Grund genug für die Unteroffiziersschule des Heeres, die nun die Kaserne als einen von drei Standorten bundesweit als Ausbildungsstätte für den Feldwebelnachwuchs nutzt, das Ereignis zu feiern. „Wir wollen den Kontakt zu den Handorfern, unseren unmittelbaren Nachbarn und den Ehemaligen der Kaserne pflegen“, freut sich Oberstleutnant Frank Heinemann, Kommandeur der Lehrgruppe B und der Kaserne. Zusammen mit den anderen Dienststellen, die in der Kaserne untergebracht sind, haben sich die Soldaten ein umfangreiches Programm überlegt, das am 29. August auf dem Gelände der Kaserne stattfinden wird.

Den Auftakt bildet ein Feldgottesdienst, um 15 Uhr ist das Platzkonzert des Luftwaffenmusikkorps 3 geplant. „Wir haben uns zudem verschiedene Stationen überlegt, an denen sich die Besucher über die Arbeit der Bundeswehr informieren können und auch einmal selbst Hand anlegen dürfen“, erklärte der zuständige Projektoffizier Oberstleutnant Jan Hoffmann. So sind unter anderem Vorführungen zum Thema „Leben im Feld“, ein Klettergarten mit Seilrutsche und Steg oder eine militärhistorische Ausstellung geplant. Und wer es musikalische mag, kommt auch auf seine Kosten: „Marsch mit Gesang“ ist ebenfalls eingeplant. „Dann können die Gäste einfach mitsingen“, sagte der Kasernenkommandant.


Aber nicht nur die Unteroffizierschule, sondern auch das Standortsanitätszentrum, die Instandsetzungsabteilung, die in der Kaserne stationierten Militärpolizisten, die Prüfer und das Deutsch-Niederländische Korps sind vertreten, ebenso die Einheiten, die mittlerweile nicht mehr in der Kaserne stationiert sind oder aufgelöst wurden: „Wir haben rund 20 Stationen eingeplant“, informiert Hoffmann. Dazu gehören unter anderem der Blick hinter die Kulissen des Sanitätsdienstes, eine Ausstellung historischer Fahrzeuge, die Besichtigung von Fahrzeugen wie Kran oder Panzer und als Höhepunkt das Schießen mit dem Schießsimulator. „Die Besucher können dann untereinander den Lützow-Schützen 2009 ermitteln“, freuen sich die Organisatoren auf zahlreiche Besucher. Am Abend steht ein Biwak auf dem Programm: Dort können dann Anwohner und Soldaten ins Gespräch kommen.


Der Zugang zur Kaserne wird anlässlich der Feierstunde zwar vereinfacht, aber dennoch raten die Offiziere dazu, immer den Ausweis dabei zu haben. „Wir haben auch für ausreichende Parkplätze gesorgt, ebenso wie für die passende Verpflegung - es wird auch eine Gulaschkanone geben“, versprach Jan Hoffmann.


» Die Feier zum runden Geburtstag findet am 29. August ab 13 Uhr in der Lützow-Kaserne statt, das Biwak beginnt um 18 Uhr.

VON CLAUS RÖTTIG, MÜNSTER
 

 


16.07.2010 - 40 Millionen für die Lützow-Kaserne


Zeitungsartikel: Westfälische Nachrichten Ausgabe 16.07.2010

Mit freundlicher Genehmigung der Westfälschen Nachrichten.

Telgte/Handorf - Gute Nachrichten brachte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium der Verteidigung, Thomas Kossendey, mit in die Lützow-Kaserne. „Wir werden in den kommenden Jahren 40 Millionen Euro in den Standort investieren. Es werden die Blöcke umbaut, um Energie zu sparen, und die Leitungen ausgetauscht. Und es ist ein Gebäude geplant, in dem sich alle Soldaten versammeln können.“ Wenn alles läuft wie geplant, könne im Herbst 2011 mit dem Bau des Heims begonnen werden. Zurzeit gibt es zwei Turnhallen am Stützpunkt, die aufgrund des baulichen Zustandes nicht genutzt werden können - das solle geändert werden.
 
„Es gibt eigentlich nichts, was wir an den Inhalten der Ausbildung verändern müssten.“ Der Parlamentarische Staatssekretär war sehr zufrieden, nachdem er seinen Rundgang durch die Lützow-Kaserne beendet hatte. Dort hatte er mit den Soldaten der Lehrgruppe B der Unteroffiziersschule des Heeres über Ausbildung, Zukunft und Perspektiven der Bundeswehr gesprochen.

„Es ging darum, einen Überblick über die Infrastruktur vor Ort zu erhalten, denn die Bedingungen haben sich in den vergangenen Jahren sehr gewandelt“, so der Staatssekretär. Doch zum Glück sei die Führung der Kaserne in Handorf und auch der anderen Teile in Delitzsch und Weiden so flexibel gewesen, dass man die Umstrukturierung gut hinbekommen habe. „Und das ist ein beruhigendes Gefühl.“

Insbesondere, so hob Kossendey hervor, habe sich mittlerweile das Profil der Armee verändert. „Die Ausbildung des Feldwebelnachwuchses profitiert davon, dass einige Soldaten im Einsatz waren und die Kameraden an deren Erfahrungen teilhaben können.“ Dennoch, so erklärten der Staatssekretär und auch Oberst Herbert Schmidtmeier, Kommandeur der Unteroffiziersschule, bereite man in Handorf die jungen Soldaten nicht auf den Auslandseinsatz vor. „Das kommt später.“

Am Ende ging ein großes Lob des Parlamentarischen Staatssekretärs an die Soldaten. „Ich war von der Lebendigkeit überrascht, mit der die Diskussion über die Zukunft der Truppe geführt wird.“

VON CLAUS RÖTTIG, MÜNSTER
 

 

28.08.2014 - Abriss des Heizkraftwerkes

Im Rahmen der Modernisierung/Sanierung und Umgestaltung der Kaserne wird das Heizkraftwerk im ehemaligen technischen Bereich abgerissen. Die Kaserne wurde bereits vor Jahren auf Geo-Thermie (Erdwärme) als Heizquelle umgegrüstet.
Die weitere Planung sieht vor, viele Gebäude innerhalb der Ringstraße rechts der Hauptstraße abzureißen. Davon ist u.a. betroffen, das ehemalige Gebäude Kantine A (aktuell Hörsaal der Lehrgrp B), das Unteroffizierheim und der Sanitäts-Bereich mit Zahnstation. In dem Bereich soll in den nächsten Jahren ein gemeinsamer Kantinenbereich (Tri-Kantine) entstehen.

 

Presseartikel als PDF

Mit freundlicher Genehmigung der Westfälischen Nachrichten und der Münsterischen Zeitung.

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DateiBeschreibungDateigrößeDownloads
Diese Datei herunterladen (20111029-mz.pdf)20111029-mz.pdf29.10.2011 - MZ - Zukunft der Kaserne in Handorf ist gesichert82 KB838
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